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Landbaulicher Mondkalender
Wichtiger Hinweis:
Ich verkaufe den jährlich neu zu erstellenden Mondkalender an Zeitschriften-Verlage.
Privatpersonen können den aktuellen Mondkalender über diese ePost-Adresse anfordern. Gegen eine Vorausgebühr von 5,- Euro erhalten Sie dann den Mondkalender als Word-Datei elektronisch zugesandt.
Land- und forstwirtschaftliche Arbeiten zum rechten Zeitpunkt
Philosophischer Hintergrund
Der Mensch geht auf zweierlei Wegen auf seine Umwelt zu: Einmal mit Kopf, Verstand und Wissen, und damit auf intellektuell-rationale Weise. Zum andern mit Herz und Gefühl, also auf intuitiv-spirituelle Art. Nach eigenen astrologischen
Forschungen verhält sich die eine Hälfte der Menschheit betont rational, die andere Hälfte dagegen betont spirituell. Daher der nie endende Meinungsstreit zwischen den “Wissenden” und den “Glaubenden”.
So ist es auch beim landbaulichen Mondkalender, der für jedes Jahr neu erstellt werden muß. Nach wie vor werden ihn die einen für Humbug, intolerante Zeitgenossen sogar für einen scharlatanischen Unfug halten. Andere jedoch
sehen darin eine hintergründige, metaphysische Wahrheit oder gar den Finger Gottes. Letztgenannte wissen oder ahnen zumindest, daß jeder Tag, ja jede
Stunde seine besondere Qualität hat, die sich dann förderlich oder hinderlich auf alles Lebendige auf Erden auswirkt.
Die Qualität der Zeit spielt auf Erden eine von vielen nicht erkannte, wesentliche Rolle. Der Esoteriker versteht darunter die Tatsache, daß ein bestimmter
Zeitpunkt, etwa eine bestimmte Stunde oder ein ganz bestimmter Tag eine unverwechselbare Qualität besitzt, die ihn von anderen unterscheidet und die nur dieser Tag hat. Dies ist eine mindestens schon 4000 Jahre alte Erkenntnis, der
sich die heutige Wissenschaft leider (noch) verschließt. Die Tatsache, daß es neben der uns ja so gut geläufigen Zeitquantität auch eine Zeitqualität gibt, ist eng verbunden mit dem sogenannten Analogiegesetz (auch "hermetisches Gesetz" genannt). Dieses Gesetz besagt, daß sich Vorgänge im Makro-Kosmos, also im
Weltall auch immer auf unserer Erde (Mikro-Kosmos) widerspiegeln um dann im täglichen Leben Gesetzmäßigkeit zu erlangen. Auf einen kurzen Nenner gebracht
also: "Wie oben, so unten" oder – um es mit dem Hauptgebet der Christen, dem Vaterunser auszudrücken: "Wie im Himmel, so auf Erden". Es ist eines der
wichtigsten und grundlegendsten Gesetze, denen wir Menschen während unseres irdischen Daseins unterworfen sind.
Das oben Gesagte gilt bei uns Menschen vor allem für den Charakter, den man
mit dem Geburtshoroskop “messen” kann. Betrachten wir einmal nur den Mond (der zweitwichtigste von 10 schicksalsträchtigen Planeten) und damit das erdnächste göttliche Zeigeinstrument: Je nachdem, in welchem der 12
Tierkreiszeichen er am Geburtstag eines Menschen stand, wurde dieser vom Charakter dieses Himmelszeichens geprägt. Das hört sich dann etwa so an:
Die Wirkungen des Mondes auf den Menschen und die körperlichen Entsprechungen
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Mond in:
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macht folgende Wesensmerkmale:
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zugeordnete Organe
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Widder
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abenteuerlustig und temperamentvoll
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Kopf, Gehirn, Augen
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Stier
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gemütlich und ausgeglichen
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Nacken, HNO-Bereich, Stimmbänder, Zähne
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Zwillinge
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mitteilsam und wissensdurstig
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Lunge, obere Rippen, Schultern, Arme, Hände
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Krebs
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romantisch und stimmungsvoll
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Magen, Leber, Galle, weibl. Brüste
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Löwe
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stolz und lebensfreudig
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Herz, Rücken, Blutkreislauf, Schlagader
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Jungfrau
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ordentlich und zuverlässig
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Verdauungsorgane (Dünn- und Dickdarm), Bauchspeicheldrüse, Milz, Nervensystem
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Waage
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geschmackssicher und schöngeistig
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Nieren, Blase, Hüfte
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Skorpion
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leidenschaftlich und tabubrechend
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Geschlechtsorgane, Harnleiter, Prostata
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Schütze
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begeisterungsfähig und reiselustig
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Adern, Oberschenkel, Hüfte
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Steinbock
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verantwortungsvoll und ehrgeizig
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Haut, Knochen, Gelenke, Knie
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Wasserman n
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unabhängig und freiheitsliebend
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Unterschenkel, Venen, Knöchel
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Fische
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mitfühlend und verzeihend
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Füße und Zehen
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Bei den Pflanzen und Tieren als in der Evolutionsgeschichte noch weiter zurückliegende Geschöpfe, beschränken sich diese kosmischen (Vor-) Gaben eher auf das Wachsen und Gedeihen. Solche Fragen waren in den vergangenen
Jahrzehnten vor allem in den USA Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen. Der Nachweis mondbürtiger Rhythmen im Pflanzenwachstum unter Freilandbedingungen gehört aber zu den komplexesten Fragestellungen in
der Agrarforschung. Das liegt daran, daß sich gleichzeitig die natürlichen Wachstumsfaktoren, wie Licht, Wärme, Tageslänge, Nährstoffmineralisation oder der Bodenzustand ständig ändern. So wird das Herausfiltern von Mondwirkungen
aus diesem Gesamtwirkungsspektrum, das auch noch Dinge wie Fruchtfolge, Düngung und Bodenbearbeitung beinhaltet, ein statistisch sehr schwieriges Unterfgangen.
Ähnlich wie die Zeitqualität der Geburtsminute beim Menschen über Wesen und Charakter entscheidet, tritt bei der Plfanzen die mondbürtige Wirkung dadurch ein,
daß der Same in dem Moment, wo er in den Boden fällt, eine spezielle Prägung erhält. Diese Prägung bestimmt dann die gesamte weitere Entwicklung der Pflanze. So ist nach Spieß (1994) nachgewiesen, daß die Mondphasen die
Posphor- und Kalium-Aufnahme von Keimpflanzen beeinflussen, daß sie auf den pflanzlichen Hormonhaushalt wirken, auf die Desoxyribo-Nucleinsäure (DNS) als genetischer Informationsträger in Pflanzen wie auch auf die Erzeugung
pflanzlicher Wirkstoffe Einfluß nehmen.
Während auch in der Wissenschaft ein Einfluß der Mondphasen (synodischer Mondumlauf) als gesichert gilt, herrscht über den anomalistschen Mondrhythmus
(Abstand des Mondes zur Erde) und den tropischen (auf- und absteigenden Mond) noch relative Unklarheit. Folgende Mondrhythmen sind danach – nach unter abnehmend – für das Pflanzenwachstum relevant:
- Phasen der Zu- und Abnahme des Mondes (= synodischer Mondrhythmus)
- Unterschiedliche Erdentfernung des Mondes zur Erde (=anomalistischer Mondrhythmus)
- Auf- und absteigender Mond im Tierkreis (= tropischer Mondrhythmus)
- Mondstände in den Tierkreiszeichen (= siderischer Mondrhythmus)
Vorsicht! Die Mondstände nach dem siderischen Mondrhythmus sind nicht einheitlich: Thun z. B. richtet sich nach den Astronomen und diese wiederum nach dem Mondstand in den Sternbildern, Paungger & Poppe beispielsweise gehen indes
nach den astrologischen Sternzeichen vor. Sternbilder und Sternzeichen sind aber seit 2500 Jahren wegen der sog. "Präzession" nicht mehr identisch! Das Ergebnis: Astronomische Mondkalender hängen 2 bis 3 Tage hinter den
astrologischen her und bringen deutungsmäßig falsche Ergebnisse. Bekanntlich lehnen die Astronomen jegliche Sterndeutung grundsätzlich ab. Die Astrologen indes üben diese Kunst schon 4000 Jahre aus und interpretieren erfolgreich den
Mondstand in den Sternzeichen, wie es im übrigen auch beim menschlichen Horoskop gemacht wird.
Für die Deutung sind somit nicht die Mondstände in den Sternbildern relevant,
sondern ausschließlich die Mondstände in der Sternzeichen (= Tierkreiszeichen). Nur bei diesen fällt der Beginn des Sternzeichens Widder mit dem alljährlichen Frühlingsanfang (21. März) zusammen. Folgerichtig bezieht sich der von mir
veröffentlichte landbauliche Mondkalender stets auf den Mondstand in den Sternzeichen!
Die Weisheit der Bauern
Es hat schon immer Menschen gegeben, die von der o.g. Zeitqualität einen Sinn dafür mitbekamen, solche Dinge feinfühlig zu erkennen. Fast ausschließlich handelt es sich dabei um Menschen, die eng mit der Natur und ihren Rhythmen in
Verbindung stehen. In vergangenen Jahrhunderten, als wir uns noch in einer reinen Agrargesellschaft befanden, waren dies die Bauern. Sie mußten sich immer schon mit den Widrigkeiten des Wetters und den Unbilden des Klimas
auseinandersetzen mit dem Ergebnis, daß sie der Natur mit der Zeit "auf die Schliche" kamen: Sie verstanden es, das Regelwerk und die Gesetzmäßigkeiten
der Zeitqualität für sich und die tägliche Arbeit nutzbar zu machen. Der Bauer von damals mußte zunächst einmal ein guter Beobachter sein. Sein Handeln war sinngemäß von der Weisheit
"erst sehen, dann zählen und messen"
geprägt, wie es der berühmte deutsche Psychiater Ernst Kretschmer Mitte des 20. Jahrhunderts mit einem Seitenblick auf die modernen Naturwissenschaften in
Worte kleidete. Die Bauern der vergangenen Jahrhunderte verstanden es meisterhaft, die jeweiligen Mondphasen mit dem Gedeihen ihrer Kulturen, dem
Verhalten des Viehs oder mit der Holznutzung in Verbindung zu bringen. Als in jüngerer Zeit dann noch die Mondstände in den Tierkreiszeichen aus dem Kalender entnommen werden konnten, war das landbauliche “Geheimwissen”
perfekt. Davon sei in den nachfolgenden Tabellen eine kleine Kostprobe gegeben.
Um dem Praktiker die Arbeit zu erleichtern, sind in der dritten Spalte der Tabellen
auch gleich die konkreten Termine für das laufende Jahr eingetragen. Es versteht sich von selbst, daß die alleinige Wahl des richtigen Zeitpunktes die übrigen Maßnahmen einer ordnungsgemäßen Landbewirtschaftung nicht ersetzt. Dies gilt
in besonderem Maße für die Düngung, die sich nach den amtlichen Empfehlungen und gesetzlichen Vorschriften zu richten hat. So ist die landwirtschaftliche Tabelle auch wie folgt zu interpretieren: Stimmen Wetter,
Bodenfeuchte, phänologischer Zustand oder Wuchsstadium, so sind die genannten Tage für die ins Auge gefaßten Arbeiten die besten. Was beispielsweise die Düngung anlangt, so ist in diesen Tagen das allgemeine
Aufnahmevermögen für Nährstoffe besser als sonst. Oder: Das Konservieren von Futter zum richtigen Zeitpunkt verbessert Haltbarkeit und Futterwert. Darüberhinaus lassen sich auch noch positive ökologische Effekte erzielen.
Förderlich im Sinn dieser Philosophie werden sich aber auch alle ökologisch orientierten Landbaumethoden wie auch die Maßnahmen des intergrierten Pflanzenbaus auf den zusätzlichen Erfolg auswirken. Bei der forstwirtschaftlichen
Tabelle geht es eher um allgemeine Anmerkungen.
Schließlich möchte ich demjenigen, der durch diesen Beitrag neugierig geworden ist oder der sich gern mit hintergründigem Wissen und den tieferen Wahrheiten unserer Welt beschäftigt, die folgenden Bücher zur Lektüre empfehlen:
Literatur
ABEL, E.L., 1983: Die geheimnisvollen Kräfte des Mondes. – Heyne-Verlag, München. (Literatur zum allgemeinen Verständnis)
BRIEMLE, G., 1997: Wer Ohren hat, der höre. Esoterisch-christliche Wege zum Seelenheil. – Esoterischer
Verlag P. Hartmann, Bürstadt, 350 S. (für den religiösen Sinnsucher)
PAUNGGER, J. & T. POPPE, 1995: Vom richtigen Zeitpunkt. – Verlag Hugendubel, München, 22. Aufl. (dieses
Buch handelt konkret über das hier vorgestellte Thema)
SPIESS, H.: Chronobiologische Untersuchungen mit besonderer Berücksichtigung lunarer Rhythmen im
biologisch-dynamischen Pflanzenbau. – Schr.R. f. biologisch-dynamische Forschung, Bd. 3, Darmstadt 1994 (für den toleranten Wissenschaftler)
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