Der Schmetterling: Sinnbild für die Vergeistigung der Materie (Analogie: Raupe = Inkarnation, Puppe = Tod, Falter = Geistwesen)

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Was ist Gnosis?

Gnosis ist Selbsterkenntnis und damit letztlich:
Gott-Erkenntnis!

 

Die Hintergründe des menschlichen Daseins

Der Mensch sollte sich – noch vor seinem Tod – darüber im Klaren sein, wozu er eigentlich auf diese Welt gekommen ist, und was seine Aufgabe war.

  • Wir Menschen sind gottgeschaffene, schon lange vor unserer irdischen Geburt existente Wesen.
  • Wir sind geistige, ewige und unzerstörbare Geschöpfe Gottes.
  • Wir haben uns vor Jahrmilliarden durch Abtrünnigkeit, dem der Geistersturz unter Luzifer folgte, schuldig gemacht (“Erbsünde”).
  • Unsere ursprüngliche Heimat ist der Himmel. Hier auf Erden sind wir nur zur Bewährung.
  • Unser Geist (Seele) ist derzeit in einen materiellen (grobstofflichen) Körper eingehüllt.
  • Wir alle sind gefallene Engel mit Höllenerfahrung und sollen auf dem Re-Inkarnationsweg auf die Probe gestellt werden.
  • Seit Jesu Opfertod sind wir Menschen erlöste Wesen. Luzifer darf uns nicht mehr die Rückkehr in die himmlische Heimat verwehren.
  •  

Mehr dazu siehe unter:
 
 www.www.gcg.ch
und
www.probeatrice.ch

 


 

Auszüge aus dem Lorber-Evangelium:

 

Die materielle Welt ist nur der Schatten der WirklichkeitDas Buch zum Thema

Jesus zu Roklus:
Gefällt dir die Welt und ihr Getriebe und willst dich mit ihren Schätzen bereichern, so gleichst du einem Narren, dem eine geschmückte Braut vorgestellt wird, die er aber nicht will. Wohl aber stürzt er sich mit aller Leidenschaft eines blinden Fanatikers auf den Schatten der Braut und kostet diesen genüßlich aus! Sobald dann aber die Braut den Narren verläßt, wird auch ihr Schatten mit ihr ziehen! Was aber wird dann dem Narren übrigbleiben? – Nichts! Wie wird er dann wehklagen, das so sehr Geliebte verloren zu haben! Aber da wird man zu ihm sagen: Blinder Tor, warum hast du denn nicht die volle Wahrheit (die echte Braut), sondern nur deren Schatten ergriffen? Was kann denn der Schatten anderes sein aIs nur Mangel an Licht, den alle Materie (als verdichtet Form) nach der dem Licht abgewandten Seite werfen muß? Was aber dein Schatten dir gegenüber ist, dasselbe ist alles Materielle und alle Schätze dieser Welt gegenüber dem Geist. Die sicht- und fühlbare Welt ist  demnach ein zwar notwendiges Hilfsmittel, in sich selbst aber Lüge und Täuschung. Sie ist nämlich in Wirklichkeit das nicht, was sie deinen fünf Sinnen verspricht. Weil nur aber die Welt vor dem geistigen Auge Gottes etwas Vergängliches ist, liegt in ihr das Gericht (Gefängnis, Satan, Tod). Die Menschen sehen also lediglich das Schattenbild einer tieferen, im Hintergrund verborgenen Wirklichkeit (Ev. Joh. Bd. 5, 70: 8-11).

 

Die materielle Welt ist in Wirklichkeit nur Schein

Jesus zu den Jüngern:
Es gibt auf der Welt viele Menschen, die sich geistig gewissermaßen auf dem tiefsten Grund eines “Wahnmeeres” befinden. Auch diesen sollt ihr das Evangelium predigen, und es werden auch einige zu mir finden. Jeder Arbeiter in Meinem Weinberg wird nach seinem Fleiß und Eifer belohnt. Hier auf dieser Erde wird der Lohn zwar nur magerer sein, aber um so größer und fetter für Seele und Geist im Jenseits. Denn bedenkt immer: Die Güter dieser Erde sind in Wirklichkeit zur Schein und gleichen denen im Traum. Der Unterschied besteht nur darin, daß der Traum die Seele etwas kürzer täuscht als es die materiellen Welt tut. Aber beide vergehen und danach wird sich vor dem geistigen Auge alles Materielle als Trug und Schein entpuppen. Darum trachtet vor allem nach den Besitztümern des Geistes, die da sind: Licht, Wahrheit und Seelenleben. Was der Leib zu seiner Existenz braucht, das wird jedem zur genüge zuteil; denn Ich weiß am besten, was dem Menschen in leiblicher Beziehung not tut. (Ev. Joh. Bd. 8, 163: 7-10)

Die “Weltmenschen” sind nicht empfänglich für göttliche Wahrheiten

Nach den Gesprächen mit Johannes, Matthäus und Philopold über die Inkarnation verbietet Jesus den Anwesenden, von all dem, was sie hier gesehen und gehört haben, jemand Fremdem etwas zu erzählen. Auch als Matthäus fragt, ob er das hier Gesprochene aufschreiben dürfe, untersagt er es ihm: Solche Botschaften könnten nur die hier anwesenden Zeugen verstehen. Würde aber all das in Büchern beschrieben, so könnte es die Welt nicht nur nicht fassen, sondern sich dazu noch ärgern und ihr würdet euch nur unbeliebt machen. Darum durfte Matthäus nur das aufzeichnen, was ihm Jesus ausdrücklich erlaubte (Ev. Joh. 1, 216: 9-10; vgl. auch Joh. 21, 25).

Auf den Einwand des Johannes, die Welt bekäme aber auf diese Weise nur lückenhafte Dokumente vom Leben und Wirken Jesu, es entstünden Zweifel und solche Bruchstücke würden lediglich als Werk priesterlichen Eigennutzes angesehen, sagt Jesus: Das ist aber eben das, was Ich für die eigentliche Welt, die ein Haus des Satans ist, haben will. Denn ob ihr einer Sau Maiskörner oder edle Perlen vorwerft, sie wird sie nicht voneinander unterscheiden können. Es ist daher besser, die Botschaft wird der Welt in verhüllter Form gegeben, und sie wird sich dann bloß um die Hülle balgen. Der innewohnende Lebenskern aber bleibt unversehrt. Wenn aber die Zeit gekommen ist, werde Ich schon von neuem Menschen erwecken und ihnen all das kundgeben, was hier geschehen ist und was die unverbesserliche Welt zu erwarten hat. Wie aber das alles geschehen wird, das werde Ich dir, Johannes, vom Himmel aus in verhüllten Bildern offenbaren! (Ev. Joh. 1, 216: 12-15)

Die ägyptischen Pyramiden waren Schulen der Weisheit

Jesus zu Roklus:
Die Pyramide war von der Außenwelt ganz abgeschlossen und innen so gestaltet, daß der Mensch angehalten war, in sich zu gehen um sein geistiges Lebenslicht zu finden. Für diesen Zweck war es in den weiten Gängen einer solchen Pyramide ganz dunkel, und es wurde nicht eher hell, bis der Mensch mit seinem Innern Lebenslicht alles zu beleuchten anfing. Die mag zwar etwas seltsam klingen, trotzdem ist es so. Denn wenn sich einem Menschen das innere Auge seines Gemüts öffnet, gibt es für ihn auf der Erde keine Finsternis mehr. Einen Beweis dafür liefern die sehr sensitiven und in Verzückung sich befindlichen Menschen. Diese sehen mit geschlossenen Augen um vieles mehr aIs andere mit offenen. Sie sehen durch die für andere undurchsichtige Materie hindurch und durchschauen sogar die Sterne. Wie man aber in den seligen Zustand der Verzückung (Hellsicht) kommen kann, das wurde innerhalb der Pyramiden gelehrt und oft geübt (Ev. Joh. Bd. 5, 72: 3-4).

Inzwischen sind diese Weisheitsschulen Ägyptens eingegangen und bestehen in dieser Art schon lange nicht mehr. Schon zu Moses Zeiten hat es darin zu hapern angefangen, indem man nur einen oberflächlichen Unterricht erteilte. Ein Plato und ein Sokrates waren so ziemlich die letzten, die von der inneren Lebensschule noch Kenntnis hatten. Deshalb bin ja ich in das Fleisch dieser Welt gekommen, um euch Menschen eine noch bessere Lebensvorschrift zu geben, nach der sich jeder in die höchste Lebensweisheit versetzen kann. Und diese Vorschrift Iautet kurz und bündig: “Liebe Gott aus allen deinen Kräften über alles und deinen Nächsten wie dich selbst!” Wer das übt und tut, der ist Mir gleich und wird dadurch in alle Weisheit gelangen (Ev. Joh. Bd. 5, 72: 11-12).

 

Copyright Interpretation © 2000 by Dr. Gottfried Briemle, D-88 326 Aulendorf
Copyright Urtext © 1985 by Lorber-Verlag D-74 321 Bietigheim-Bissingen

 

 

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